Splitschichten in der Arztpraxis
Vormittags- und Nachmittagssprechstunde mit langer Mittagspause: In der Arztpraxis sind geteilte Dienste der Normalfall. Das macht die Planung anspruchsvoller als ein durchgehender Schichtbetrieb – mit den richtigen Vorlagen wird sie trotzdem schnell.
Warum Splitschichten so typisch sind
Viele Praxen öffnen beispielsweise von 8 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr. Die Mitarbeitenden arbeiten in zwei Blöcken pro Tag, dazwischen liegt eine unbezahlte Pause. Eine Dienstplan-Software muss daher mehrere Schichtblöcke pro Person und Tag abbilden können – ein einzelnes Von-Bis reicht nicht.
Mindestbesetzung je Funktion statt nur Kopfzahl
Während der Sprechzeit müssen Anmeldung, Telefon, Labor und Behandlungsassistenz gleichzeitig besetzt sein. Planen Sie deshalb nicht „drei Personen anwesend“, sondern rollenbasiert: pro Funktion eine Mindestbesetzung. So entstehen keine Lücken am Empfang, während alle im Labor stehen.
- Empfang/Anmeldung – durchgehend während der Sprechzeit
- Telefon – gerade morgens zur Stoßzeit
- Labor/Blutentnahme – an den entsprechenden Tagen
- Behandlungsassistenz – passend zur Arztbesetzung
Kleine Teams, große Wirkung von Ausfällen
In einem Team von drei bis sechs Personen reißt ein einziger Krankheitsfall sofort eine Lücke. Eine mobile App, über die offene Schichten ausgeschrieben und schnell von Kolleginnen übernommen werden, ersetzt die hektische Telefonkette und macht Vertretungen planbar.
Urlaub und Schließzeiten koordinieren
Praxen schließen oft komplett – etwa im Sommer oder zwischen den Jahren. Eine zentrale Abwesenheitsverwaltung zeigt Engpässe früh und verhindert, dass zu viele Mitarbeitende gleichzeitig Urlaub nehmen. Die Zielnutzerin ist hier meist die Praxismanagerin: Die Bedienung muss ohne IT-Abteilung funktionieren.
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